WALTER HORST PRIEBST (1922 - 2005)

Wanderer zwischen den Welten -
Bekannt bis nach Hollywood

Geboren in Dresden, Studium an den Kunsthochschulen von Dresden und Hamburg, ausgewandert in die USA, anerkannter Staatskünstler in Mexiko, Ateliers auf Kreta und in München: Der 1922 in Olbernhau bei Dresden geborene Maler und Bildhauer Walter Horst Priebst war ein Wanderer zwischen vielen Welten.

Innerlich angekommen war er in Mexiko, wo er von 1967 bis 1983 mit seinen Bildern und vor allem der Gestaltung seines künstlerischen Emaille-Schmucks in traditioneller mexikanischer Manier Furore machte.

Sein Schmuck und seine Bilder waren selbst in Hollywood bekannt - so kauften Lee Marwin und Richard Burton, als er in Taxco drehte, Gürtelschnallen und Bilder des Künstlers.

Priebst verband stets Tradition und Moderne, ermunterte seine mexikanischen Kollegen zu kulturellem Selbstbewusstsein. Sein Engagement wurde durch zahlreiche Auszeichnungen und Sammlungsankäufe gewürdigt, Ausstellungen führten ihn in den gesamten amerikanischen Kontinent.

Zurück in Europa, ließ er sich in München und auf Kreta nieder. Besonders auf der griechischen Insel fühlte er sich seinem geliebten Mexiko klimatisch und menschlich nah. Seine Bilder und figürlichen Arbeiten - die "Tagebücher meiner Erlebnisse" - spiegeln seine Verbundenheit mit inneren Welten wider.

Auf den folgenden Seiten laden wir Sie dazu ein, diesen vielseitigen Künstler kennenzulernen.

                                                                                         Abb.: 1993 im Münchner 
                                                                                         Atelier bei der Arbeit an
                                                                                         den "Wasserträgerinnen"